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Hydrocephalus (Wasserkopf) bei Hund und Katze

Hydrocephalus (Wasserkopf) bei Hund und Katze

Der Hydrocephalus ist eine Erkrankung des Gehirns und tritt außer beim Menschen auch bei Hunden (v.a. bei brachycephalen und “toy”-Rassen) und Katzen auf.

 

Hierbei ist der Abfluss des Gehirnwassers aus den Gehirnkammern gestört. Da die sogenannte „cerebrospinale Flüssigkeit” jedoch weiter produziert wird, kommt es zu einer Erhöhung des Drucks innerhalb der Gehirnkammern und zu einem Verdrängen und Abbau von Gehirngewebe. Zumeist ist ein Hydrocephalus angeboren und wird nur selten später im Leben erworben.

 

Ursachen und Symptome

Ursachen dafür sind meist Tumore oder Entzündungen des Nervensystems. Symptome treten bei schweren Fällen bereits im Welpenalter auf und umfassen unter anderem Änderungen des mentalen Status, schmerzbedingtes Aufjaulen, Koordinationsstörungen, Sehstörungen, Krampfanfälle, Schielen (Strabismus) und eine aufgewölbte Schädelform. Die Diagnose kann durch eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes gestellt werden.

 

 

CT-SChnittbild :Die dunklen Areale zeigen eine massive Flüssigkeitsansammlung in den Gehirnventrikeln.

 

Zum Vergleich: CT Schnittbild eines gesunden Tieres.